Individuelles Wohlbefinden von Schülern und Lehrern

Die Gesundheitsförderung an der Franziskus-Schule orientiert sich an dem von den Erziehungswissenschaftlern Gerold Brägger, Peter Paulus und Norbert Posse definierten Ansatz der „Guten gesunden Schule". Eine gute gesunde Schule zeichnet sich demzufolge durch ein hohes Maß an physischem und mentalem Wohlbefinden aller Akteure sowie durch eine hohe Effizienz in den Lehr- Lernprozessen aus. Sie zeigt sich innovationsfreudig, flexibel und reflexionsfähig. Charakteristisch sind eine hohe Ergebnis- und Leistungsqualität der Schul- und Unterrichtsprozesse sowie eine beachtliche Gesundheitsqualität.

Eine gute gesunde Schule schafft Rahmenbedingungen, die es Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern und allen in Schule Beschäftigten erlauben, im Einklang mit ihrem körperlichen, seelischen, sozialen und kognitiven Entwicklungsstand und in der Interaktion mit ihrer Umwelt, Kompetenzen für eine gesunde Lebensbewältigung zu entwickeln.

Die Maßnahmen der Gesundheitsförderung an einer guten gesunden Schule beschränken sich nicht auf einzelne, zeitlich befristete Aktionen, sondern sind systemisch eingebettet in den gesamten Schulentwicklungsprozess. Gesundheitsförderung unterstützt das Kerngeschäft von Schule, eine hohe Bildungsqualität zu erreichen. Das erlebte Wohlbefinden aller Personengruppen der Schule in den Fokus zu nehmen, ist Aufgabe einer guten gesunden Schule. Die Idee wird getragen von der Überzeugung, dass Wohlbefinden ein subjektives Befinden bezeichnet, das sich im Grad der physischen, psychischen, sozialen, ökologischen und mentalen Balance zeigt. Selbstbestimmung, Partizipation und Empowerment bilden die Grundpfeiler einer guten gesunden Schule, in der alle Beteiligten zu selbstbestimmten und selbstverantworteten Handeln ermutigt und befähigt werden.

Den genannten Zielen und Überzeugungen einer guten gesunden Schule fühlt sich die Franziskus-Schule verpflichtet.